Steirisches Volksliedwerk gewinnt Ă–sterreichischen Zeitschriftenpreis 2019


Im Ringturm der Vienna Insurance Group wurden bei der diesjährigen Zeitschriften-Gala des Ă–sterreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbands (Ă–ZV) am 15. November die sechs Sieger des Ă–sterreichischen Zeitschriftenpreises ausgezeichnet. 

Das Steirisches Volksliedwerk durfte sich in der Kategorie als beste Unternehmenspublikation (Corporate Publishing, Mitglieder- und Mitarbeiter-Zeitschriften) mit seiner Vereinszeitschrift Der Vierzeiler freuen.

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VIERZEILER VIDEO 


40. Jahrgang - Vierzeiler 01/2020


»Volksmusik digital« 
Im FrĂĽhlingsmonat März erscheint unser erster Vierzeiler des Jahres 2020. Im Mittelpunkt der diesmaligen Ausgabe steht das Thema Digitalisierung, das auch vor der Volksmusik nicht Halt macht. 
Das Heft ergeht diese Tage an all unsere Mitglieder.




Aufgrund der COVID-19 Situation sind unsere Kurse & Seminare sowie Sänger- und Musikantenstammische bis auf Widerruf abgesagt.
Stand 9. März 2020

Veranstaltungskalender: Sänger- & Musikantenstammtische HIER zum Download.

Eine Ăśbersicht der Vierzeiler-Ausgaben finden Sie in unserem Online-Shop.

Den Vierzeiler regelmäßig über die Volksliedwerk-Mitgliedschaft beziehen.

Im Vierzeiler Inserate schalten.






Aus dem Inhalt





Dr. Franz Zeller (Wien): Teilen via Internet

MMag. Daniel Fuchsberger (Hönigtal): MuDaBa.at – 
          Die Sänger- und Musikantendatenbank des Steirischen Volksliedwerks
 
Gespräch mit Mag. Christian Hartl (Eisenerz), MA und Mag. Thomas Holzer (Birkfeld): Harmonika lernen – analog und digital

Dr. Wolfgang Dreier (Salzburg): www.volksmusikdatenbank.at

Volksmusik online – Webtipps aus unserer Redaktion 

Dr. Eva Maria Hois (Graz): Beethoven und das Kuchlgschirr (Liedergeschichte)

Lebensbild: Franz Fuchs – Tänzer, Volksmusikant und 
                  „Volksmusik-Digital-Native“

Interview mit Claudia Unger - Leiterin der Abteilung Volkskunde im Volkskundemuseum Joanneum und Ă–sterreichisches Freilichtmuseum

Leitartikel | Christian Hartl






Weil immer ĂĄlles wegarennt
kaum dass i mei Ziach umghängt,
hĂĄb i mir kauft a ZauberbrĂĽlln
– hiatz tua vor tausend Leit i spüln!

Liebe Mitglieder des Steirischen Volksliedwerks, liebe Leserinnen und Leser!

Digitalisierung ist ein Begriff, der uns bereits seit vielen Jahren beschäftigt, begleitet und mittlerweile Einfluss auf fast alle unserer Lebensbereiche hat – bis in die Partnerwahl und den Musikunterricht hinein. Viele Menschen feiern den technischen Fortschritt, da dieser sowohl für unser Berufs- und Arbeitsleben als auch für unser Privatleben Erleichterungen und auch Bereicherungen mit sich bringt – seit jeher gibt es allerdings auch diejenigen, die solchen Entwicklungen sehr skeptisch gegenüberstehen. Beispielsweise äußerte sich im Jahr 1943 Thomas Watson, Chairman (Vorsitzender) von IBM: „Ich denke, dass es weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer gibt“, 1977 bemerkte Ken Olsen, Gründer von DEC (Digital Equipment Corporation): „Es gibt keinen Grund, warum jeder einen Computer zu Hause haben sollte“ und schließlich prophezeite im Jahr 2007 noch der deutsche Verleger Christian DuMont Schütte: „In zehn Jahren ist Google tot.“ Die Geschichte hat uns eines Besseren belehrt. Aber alles in allem stehen den vielen Vorteilen, die uns technische Entwicklungen und Digitalisierungsprozesse bringen, auch Nachteile gegenüber, vor allem in sozialen Bereichen.

Sozial versus digital …
Was mich persönlich etwas nachdenklich stimmt ist die Tatsache, dass sich das Gesellschaftsbild durch die Digitalisierung doch einigermaĂźen verändert hat und viele Leute irgendwie zu Sklaven der Kommunikation geworden sind – Handyentzugserscheinungen sollen angeblich nahezu unerträglich sein. Da kann es schon einmal passieren, dass das vermeintlich nette Mittagessen mit Bekannten oder Freunden nicht besonders prickelnd verläuft, da die Essgeschwindigkeit durch die Frequenz der eingehenden Anrufe und WhatsApp-Nachrichten bestimmt wird, der Inhalt der Gespräche sich oft den Telefonaten und Nachrichten anpasst und die Aufmerksamkeit des GegenĂĽbers durch ständiges Telefonieren und ZurĂĽckschreiben doch sehr stark beeinträchtigt ist – aber man hat sich wenigstens wieder einmal gesehen. 

Vorbei sind leider auch die Zeiten der hitzigen Diskussionen und kleineren Streitereien, wie beispielsweise die am Wirtshaustisch, die ich sogar als das Salz in der Suppe der zwischenmenschlichen Kommunikation bezeichnen möchte, denn bei der ersten kleinen Unsicherheit oder Meinungsverschiedenheit wird das Handy gezückt, Dr. Google befragt und der erstickt durch sein zweifellos riesiges Wissen jede Debatte bereits im Keim. Jede Zeit hat, egal in welchen Bereichen, ihre Herausforderungen, doch wenn man die heutigen Technologien vernünftig (und vielleicht ein bisschen sparsamer dosiert) einsetzt und nutzt, sind sie eine große Hilfe und Erleichterung für unser tägliches Leben.

Digitalisierung im Steirischen Volksliedwerk und anderswo …
Wie Digitalisierung fĂĽr gemeinsames Erleben – und Musizieren – genutzt wird, sogar mit Menschen, denen man persönlich noch gar nie begegnet ist, darĂĽber berichtet der Wissenschaftsjournalist Franz Zeller in seinem Beitrag. Daniel Fuchsberger, Mitarbeiter am Steirischen Volksliedwerk, erläutert Funktionen und Struktur der Sänger- und MusikantInnendatenbank des Steirischen Volksliedwerks – MuDaBa.at. Dass die digitale Welt, wie eingangs erwähnt, längst auch den Musikunterricht erreicht hat, darĂĽber finden Sie einen Gedankenaustausch zwischen mir (in meiner Eigenschaft als „analoger“ Musikschullehrer) und Thomas Holzer von der Online-Musikschule „Quetschn Academy“. Wolfgang Dreier vom Salzburger Volksliedwerk berichtet in seinem Beitrag von den erweiterten Möglichkeiten der Melodiesuche, wie sie unter seiner Ă„gide seit Kurzem in die Musikdatenbank der österreichischen Volksliedwerke (www.volksmusikdatenbank.at) integriert worden ist. 

Und weil damit noch nicht einmal unser gesamtes digitales Angebot abgedeckt ist (es fehlt z.B. unsere Volksliedwerk App, über die Sie in der Rubrik „Befreundete Institutionen“ mehr erfahren), haben wir Ihnen auch noch eine Zusammenstellung einiger – unserer Meinung nach – besuchenswerter Internetadressen abgedruckt.
Damit bleibt mir, Ihnen – trotz geballten digitalen Inhalts – viel analoges Lesevergnügen mit unserem Vierzeiler zu wünschen!

Mag. Christian Hartl, MA
Geschäftsführer Steirischen Volksliedwerk

Gibt es Themen, ĂĽber die Sie gerne im Vierzeiler lesen wĂĽrden?


Liebe Vierzeiler-Leserinnen und -Leser!

Um den Vierzeiler so interessant und lesenswert wie möglich zu gestalten, möchten wir Sie dazu aufrufen, uns Ihre Meinung ĂĽber den Vierzeiler mitzuteilen:  Welche Rubriken und Themen interessieren Sie besonders? Gibt es Themen, ĂĽber die Sie gerne im Vierzeiler lesen wĂĽrden?
Bitte senden Sie uns Ihre Anregungen per E-Mail, Fax oder Post: 
E: vierzeiler@steirisches-volksliedwerk.at
F: +43 (0)316 908635 55
Steirisches Volksliedwerk
Sporgasse 23/III
8010 Graz

Im „Vierzeiler“ ein Inserat, wirkt Wunder – in der Tat!


Die Zeitschrift „Der Vierzeiler“ gilt ĂĽber steirische Grenzen hinaus als jenes Medium, dem es gelungen ist, sich mit Themen rund um unsere 
Traditionen in Ausgewogenheit zwischen ernsthafter Zuneigung und spielerischem Umgang auseinanderzusetzen. 

Viermal jährlich erscheint die Zeitschrift in einer Auflage von 4500 StĂĽck, wobei sich jede Nummer einem bestimmten Schwerpunktthema widmet, denn schier unerschöpflich sind die Themen, die sich immer um die musikalische und kulturelle Tradition unseres Landes ranken, aber alle Lebensbereiche erfassen. 
„Der Vierzeiler“ ergeht per Postversand an rund 3000 Mitglieder des Steirischen Volksliedwerks im In- und Ausland und wird weiter 
in öffentlichen Institutionen, Musikhäusern, Schulen, Gaststätten, Tourismus-Informationen etc. aufgelegt. Unsere Ausgaben erscheinen
jeweils im März, Juni, September und Dezember.

Sonderangebot fĂĽr Dauerinserenten: 

5 Einschaltungen zum Preis von 4 – das heißt: 5 x schalten, 4 x zahlen
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Anzeigenspiegel HIER

Kontakt: Elisabeth Steinberger, T. +43 316 908635 50
              elisabeth.steinberger@steirisches-volksliedwerk.at

Klarstellung

In einem kürzlich erschienenen Weihnachtsliederheft mit dem Titel „Weihnachtslieder zum gemeinsamen Singen“, das von der FPÖ-Landespartei Steiermark herausgegeben wurde, erscheint das Steirische Volksliedwerk mit einem Inserat und Logo und wird als Quelle für die Zurverfügungstellung der Lieder und Liedtexte angeführt. Wir möchten in diesem Zuge darauf hinweisen, dass diese Zurverfügungstellung von unserer Seite irrtümlich ohne Wissen des politischen Verwendungszweckes erfolgt ist. Wir distanzieren uns als unpolitischer Verein, dessen Mitglieder aus allen gesellschaftlichen und politischen Teilbereichen stammen, von jeglicher politischer Verwendung der von uns erstellten Volksliedsätze, unseres Logos und unserer Inserate und sind darauf bedacht, die Verwendungs- bzw. Veröffentlichungszwecke dieser in Zukunft noch genauer zu prüfen.
Wir sprechen uns grundsätzlich gegen die politische Vereinnahmung von Tradition, Volkslied und Volksmusik aus und heben in unserer Arbeit stets den positiven, verbindenden und auch kulturübergreifenden sozialen Aspekt am gemeinsamen Musizieren und Singen hervor.

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