37. Jahr­gang - Nr. 1/2017

Der Vierzeiler - Die Vereinszeitschrift des Steirischen Volksliedwerks für Musik, Kultur und Volksleben. (Erscheint viermal jährlich).

Titelthema der 1. Ausgabe 2017:
"Alpha und Omega" Anfang und Ende 

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Aus dem Inhalt





DAS ALTE, DAS NEUE UND WAS DAZWISCHEN LIEGT von Eva Kreissl 

„SINGEN IS INSER FREID“ ODER „I HAB KA ANGST UMS WEANALIAD“ 
von Michaela Brodl 

EINSTEIGEN UND AUSSTEIGEN von Klaus Dorfegger 

ZUM ANFANGEN IST ES NIE ZU SPĂ„T von Wolfram Märzendorfer 

INTERVIEW: DER BLASMUSIK VERPFLICHTET mit Erich Riegler 

AUS DER WERKSTATT GEPLAUDERT mit Geigenbaumeister Rupert Hofer

Leitartikel | Christian Hartl


ANFANG UND ENDE REICHEN EINANDER DIE HĂ„NDE


Am 1. Februar 2017 durfte ich die Nachfolge von Monika Primas als GeschäftsfĂĽhrer des Steirischen Volksliedwerks antreten und möchte zu Beginn meiner neuen Funktion die Gelegenheit nutzen, um mich kurz vorzustellen: Mein Name ist Christian Hartl, ich bin 42 Jahre alt und komme aus Eisenerz. In unserer Familie wurde immer gesungen und musiziert, sodass ich die musikalische Volkskultur schon seit frĂĽhester Kindheit mitbekam und sie nach und nach mehr zu schätzen lernte. Nach der Matura studierte ich Basstuba an der Universität fĂĽr Musik und darstellende Kunst in Graz und habe seit dem Jahr 2001 eine Lehrverpflichtung fĂĽr Basstuba, Kontrabass und Steirische Harmonika an der Städtischen Musikschule Eisenerz. Musikalisch aktiv bin ich bei der Hartl Musi, der WĂĽdaraMusi, den Rouglern, der Gruppe D.A.C. und in naher Zukunft bei einem Männer-Dreigesang, dessen Namen ich leider nicht verraten kann, weil es noch keinen gibt. Wenn noch Zeit bleibt, unterrichte ich bei Volksmusikseminaren im gesamten Alpenraum und bin als Juror bei diversen Musikwettbewerben tätig. 
Im Sinne des Sprichwortes „Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein“ möchte ich mich noch einmal sehr herzlich bei meiner Vorgängerin Monika Primas (GeschäftsfĂĽhrerin der Volkskultur Steiermark GmbH) fĂĽr die 20-jährige Mitarbeit – knapp 10 Jahre davon als GeschäftsfĂĽhrerin – im Steirischen Volksliedwerk, die sie stets mit viel Verstand, groĂźem Fachwissen und vor allem mit viel Herzblut geleistet hat, bedanken und hoffe, dass wir auch in Zukunft gut und erfolgreich zusammenarbeiten werden. 
Mehr ĂĽber das langjährige Schaffen und Wirken von Monika Primas erfahren Sie in unserer Rubrik Lebensbilder. 
Abschließend darf ich sagen, dass ich mich auf meine neue Aufgabe als Geschäftsführer des Steirischen Volksliedwerks sehr freue und dass ich es genießen werde, mit Menschen, denen die musikalische Volkskultur auch so sehr am Herzen liegt wie mir, zusammenzuarbeiten.

EIN NEUER ANZUG FĂśR DEN VIERZEILER

Wie unschwer zu erkennen ist, hat sich auch beim vorliegenden Vierzeiler einiges getan und wir sind stolz darauf, bereits in der ersten Ausgabe dieses Jahres das neue Layout unserer Vereinszeitschrift präsentieren
zu dürfen. Darüber hinaus gibt es auch eine neue Rubrik mit dem Titel "Aus den Regionen", die von der Volkskultur Steiermark GmbH gestaltet wird. Darin präsentieren engagierte Steirerinnen und Steirer regionale „Schmankerl“, Kostbarkeiten und Traditionen. Den Beginn macht Bernd Prettenthaler, der über Osterbräuche in der Weststeiermark erzählt.

BETRACHTUNGEN ZWISCHEN ANFANG UND ENDE, BEGINNEN UND AUFHĂ–REN

Eva Kreissl, Volkskundlerin und Kuratorin am Universalmuseum Joanneum, gewährt uns in ihrem Hauptbeitrag einen spannenden Einblick in die Stadien und Phasen verschiedener Lebensabschnitte und der damit zusammenhängenden Übergänge. Darüber, warum wir uns keine Sorgen machen müssen, dass sie verloren gehen, die mündlich überlieferten Melodien und Texte und warum es den singenden und musizierenden Menschen immer geben wird, berichtet Michaela Brodl,
Mitarbeiterin im Archiv des Ă–sterreichischen Volksliedwerks. 
Klaus Dorfegger, Fachinspektor für Musikerziehung und Instrumentalunterricht am Landesschulrat für Steiermark, verrät uns, wo musikalische Prägungen ihren Ursprung haben, was Menschen in ihren musikalischen Aktivitäten bestärkt, was sie hemmt und auch was sie wieder davon abbringt. Zu guter Letzt thematisiert Wolfram Märzendorfer,
Leiter des Harmonikazentrums Graz, die spezielle Situation von musikalischen Wieder- und Späteinsteigern. Sei es in verschiedenen Lebensabschnitten, beim Singen und Musizieren, im Bereich der Volksliedforschung oder in vielen anderen Lebensbereichen – Anfang
und Ende bleibt immer ein Thema, mit dem wir uns unser ganzes Leben lang beschäftigen werden.

In diesem Sinne wĂĽnsche ich viel VergnĂĽgen mit der vorliegenden
Ausgabe des Vierzeilers!


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