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VIERzeiler / Die neue Volxmusik ...
Die neue Volxmusik - Kreative Wertschätzung und respektvolle Experimentierfreude
Der Vierzeiler / 29. Jahrgang - Nr. 1 / 2009

Zum Schwerpunktthema der neuen „Vierzeiler“-Ausgabe:

Das X als eine Unbekannte in einer mathematischen Gleichung ist uns allen bekannt, die Lösungswege nicht ebenso. Von XXXLutz über die Xunde Watschn zur Vokalgruppe 4 Xang bis hin zum landläufig als neue Volxmusik bekannten Musikstil treffen wir heute auf das viel sagende X. Meist verbirgt sich dahinter etwas, das aus der Norm fällt und auf eine Besonderheit hinweist. Die soeben erschienene Ausgabe unserer Zeitschrift „Der Vierzeiler“ widmet sich eben jener „Neuen Volxmusik“ und gibt einen kleinen Einblick in diese vielschichtige Musikrichtung, die ständig neue Se(a)iten aufzieht. Als eine Gratwanderung zwischen kreativer Wertschätzung und respektvoller Experimentierfreude begegnet uns in diesem Falle das dynamische Schaffen in der Musiklandschaft der Steiermark und weit darüber hinaus…

Nach wie vor spielt heute die neue Volxmusik eine nicht unbedeutende Rolle, über die sich unsere Gastautoren ihre Gedanken machen. Günter Hohl, Pädagoge und Musiker, versucht in einer kleinen Historie abzuklären, was denn eigentlich diese neue Volxmusik überhaupt ist und welche Merkmale ihr eigen sind. Gerlinde Haid vom Institut für Volksmusikforschung erläutert, dass es auch in der vermeindlich uralten Volksmusik immer schon kreative Erneuerungen gab, auch wenn sie oft ganz spontan und ungeplant entstanden. Der junge Musiker Josef Schnedl spricht von Sturköpfen, großen Söhnen und neuen Tönen, wenn er humorvoll doch fundiert über die Entstehung seines neuen Buches berichtet. Ein Ruf vom Musikwissenschafter und Musiker Dieter Ringli folgt aus der Schweiz, wo der Wunsch nach einem Aufbrechen der starren Traditionen sehr intensiv betrieben wird. Und Andreas Safer, selbst Musiker und Pädagoge, stellt ein Konzept für Schulen vor, das den Jugendlichen über die neue Volxmusik auch ein Fenster zur traditionellen Musik öffnen könnte. Außerdem gestattet der Musikjournalist Werner Leiss noch einen kurzen Blick auf den Marktplatz zum junggebliebenen und jungen Gemüse der Volxmusikszene. Komplettiert wird das Heft durch ein Interview mit Hubert von Goisern, der sowohl konservativen wie auch progressiven Musikern ihre Wichtigkeit zuspricht und schlussendlich kommt H.P. Falkner mit einem Beitrag über sein Leben zu Wort, das sich vom landlerischen bis zum attwengerischen bewegt und nur eines sicher nicht sein darf: „Aufgsetzt!“

Wir bewegen uns also in einem Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation, zwischen dem Bewahren und Erneuern und kommen zum Schluss: Beides ist wichtig!

Artikel-Nr.: 39135
Herausgeber: Steirisches Volksliedwerk
Preis
€ 2,90
Menge:
 
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