Symposium zu Volksmusikforschung und -praxis
 
 
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Den musikalischen Beitrag der EUROPHONICS  HIER.
Leitung: Günter Hohl

Europhonics Musikgymnasium Graz

Trad. //  Virtanen/ Aho/Kaasinen // Trad. // Broadlahn  arr. G.Hohl

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Programm zum Symposium 2017  HIER

"Volksmusik und (Neo)Nationalismus"

Nationale und internationale ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis diskutieren diesbezügliche Fragen im Rahmen eines zweitägigen Symposiums. Donnerstag, 9.11 bis Freitag, 10.11.: SYMPOSIUM, Florentinersaal, Palais Meran, Leonhardstraße 15, 8010 Graz 

Nach dem Symposium „Positionen zur Rolle alpiner Musiktraditionen in einer globalisierten Welt“ im Jahre 2015 widmet sich das heurige Symposium, das vom Steirischen Volksliedwerk in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz, dem Johann-Joseph-Fux-Konservatorium Graz und der Volkskultur Steiermark GmbH veranstaltet wird, dem Thema „Volksmusik und (Neo)Nationalismus“.
In jüngerer Zeit sind in Europa zunehmend Phänomene erkennbar, die man als Neo-Nationalismus interpretieren könnte: Grenzen werden wieder errichtet und sogar durch längst überwunden geglaubte Grenzzäune verstärkt, der politische Umgangston zwischen einzelnen Nationen verschärft sich, die Flüchtlings- und Islamismus-Debatte befeuert Argumentationen verschiedener (neuer und alter) nationalistischer Gruppierungen über den drohenden Verlust nationaler Werte, die „verteidigt“ werden müssen. Und die verstärkte Suche nach der eigenen (nationalen?) Identität im Zeitalter der zunehmenden Globalisierung ist ohnehin längst im Gange. Mitten im Geschehen steht die Volksmusik, deren Geschichte eng mit nationalen und nationalistischen Ideen verbunden ist: Kann (Volks-)Musik überhaupt national sein bzw. mit nationalen Werten befrachtet werden? Wird sie in nationalen bzw. nationalistischen Diskursen verwendet bzw. wie? Welche Rolle spielt Volksmusik in der Abgrenzung zu nationalen, religiösen und ethnischen Gruppen aber auch in der Aufhebung solcher Grenzen? Welche Rolle spielt das nationale bzw. nationalistische (und auch nationalsozialistische) Erbe der Volksmusik für die heutige Volksmusik? 

Michael Fischer (Zentrum für Populäre Kultur und Musik, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg/D)
Bernard Garaj (Institut für Ethnologie und Ethnomusikologie, Universität Nitra, Nitra/SK)
Eva Maria Hois (Steirisches Volksliedwerk, Graz)
Tatjana Markovic (Institut für Musikwissenschaft & Interpretationsforschung, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Wien)
Ulrich Morgenstern (Institut für Volksmusikforschung und Ethomusikologie, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Wien)
Thomas Nußbaumer (FB Musikalische Ethnologie, Mozarteum Innsbruck)
Andreas Peham (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, Wien)
Rudolf Pietsch (Mozarteum Salzburg)
Markus Prieth („Opas Diandl“, Musiker und Musikvermittler, Lana/IT)
Dieter Ringli (Institut für Musikpädagogik/Institut für Neue Musik, Komposition und Theorie, Hochschule Luzern/CH)
Hande Saglam (Institut für Volksmusikforschung und Ethomusikologie, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Wien)
Urša Šivic (Institut für Ethnomusikologie, Slowenische Akademie der Wissenschaften, Laibach/SLO)  
Lubomir Tyllner (Institut für Ethnomusikologie, Tschechische Akademie der Wissenschaften, Prag/CZ)
Florian Wimmer (Steirisches Volksliedwerk, Graz)

Im Vorfeld des Symposiums fand mit zwei Vortragenden ein Workshop im Johann-Josef-Fux Konservatorium statt:
Mittwoch, 8.11.17.: Volksmusikworkshop mit Dr. Rudolf Pietsch und Dr. Bernard Garaj
am JJF Konservatorium Graz, Entenplatz 1b, 8020 Graz; I
Mittwoch, 8.11.17: 19:30 Uhr: Volksmusikstammtisch im Babenberghof in Graz 
Donnerstag, 9.11.17 bis Freitag, 10.11.17.: SYMPOSIUM, Florentinersaal, Palais Meran, Leonhardstraße 15, 8010 Graz 



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