2. Jetzt håb ma hålt
dås himmlische Gwammel erblickt; es
håt uns Gott Våter an Botn zuagschickt: Wir
sollten uns vereinen zum Kindlein auf die Roas, verlåssn
unsre Öchslan, die Kälber und die Goaß, verlåssn
unsre Öchslan, die Kälber und die Goaß. Halleluja
...
3. Åft
sein mir nåcher gången, i und du a, kerzengråd
nåch Bethlehem, jucheißa, hopsassa. Seppele,
du Schlanggele nimm du dei gmöstes Lampele, und
Michl, du a Henn, und Jost du an Håhn, und
i nimm mei fasts Fakkele und renn damit davon. Halleluja
...
Zuerst mitgeteilt von Franz
Friedrich Kohl, "Echte Tiroler Lieder", Wien 1899, mit nur
der ersten Strophe, überliefert durch den Buchdruckereibesitzer
Hans Mößmer in Wien, aufgezeichnet von Karl Liebleitner
1898. Die weiteren Strophen finden sich in dem von Georg Kotek und
Raimund Zoder herausgegebenen Liederbuch "Stille Stunden",
Wien 1930, aufgezeichnet von Georg Kotek in Bozen mit dem leicht
abweichenden Beginn: "Jetzt ist halt eröffnet".
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