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Steirisches Volksliedwerk

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Das Alphorn Archaischer Klang in technisierter Welt
Der Vierzeiler / 29. Jahrgang - Nr. 3 / 2009

Schön, dass das Alphorn nicht schon längst in Vergessenheit geraten ist, sondern immer wieder neue Entwicklungsstadien einnimmt.

√úber Ursprung, Entstehung, Verbreitung

In diesem Sinne berichten auch die Autoren unserer Hauptbeitr√§ge beginnend mit Franz Sch√ľssele, selbst routinierter Alphornspieler, der uns einweiht in den Ursprung dieses archaischen Instrumentes und die Verbreitung desselben √ľber ganz Europa dokumentiert. Einen kleinen Einblick gew√§hrt er uns auch in die Verwendung in der klassischen Musik sowie in modernen Musikstilen und in der Kirchenmusik, zudem f√ľhrt uns ein wesentlicher Exkurs zur Historie des Wurzhorns ‚Äď so wird das Alphorn in bestimmten Regionen der Steiermark bezeichnet. Horst Schimeczek, leidenschaftlicher Filmautor, erinnert sich in vielen kleinen jedoch einpr√§gsamen Ausschnitten an die Dreharbeiten und Erlebnisse zum Film ‚ÄěVon der Wurzel zum Klang‚Äú, welcher die Entstehung eines steirischen Wurzhorns pr√§sentiert.

Psychoakustik zwischen Bern und Gaishorn

Nat√ľrlich soll auch die Geschichte des Alphorns in der Schweiz, wo dieses Instrument wirklich als Nationalinstrument seine wesentliche Bedeutung erf√§hrt, nicht fehlen. Wie und warum sich hier das Alphorn vom Lock- zum Rockinstrument ver√§nderte, schildert die Musikethnologin Brigitte Bachmann-Geiser. Der junge Psychoakustiker Wolfgang Dreier r√§umt gleich mit vielen Missverst√§ndnissen auf und zeigt √ľber Naturton, Teiltonstruktur, Amplitudenspektrum, dass der spezifische Klang die (Alphorn)Musik macht. Gretl Rainer aus Gaishorn am See berichtet √ľber die Pioniere der Wurzhorngeschichte in der Steiermark, die bei ihrem Ehemann Hans vor mehr als 40 Jahren den Beginn nahm und bis heute weiterklingt. Und von einer besonderen Gabe, n√§mlich Wurzhornbl√§sern f√ľr ihre Instrumente Melodien auf den Leib zu schreiben, erz√§hlt Arnold Zimmermann, selbst Musikant mit Leib und Seel‚Äė, wenn er √ľber seinen Vater Karl berichtet, dem jene F√§higkeit zu Eigen war.
Artikel-Nr.: 39137
Herausgeber: Steirisches Volksliedwerk
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