Andreas Amreich (*1990)
stammt aus Stall¬≠ho¬≠fen in der West¬≠stei¬≠er¬≠mark. Nach der Volks¬≠schu¬≠le f√ľhr¬≠te die Aus¬≠bil¬≠dung √ľber die Mu¬≠sik¬≠haupt¬≠schu¬≠le Stall¬≠ho¬≠fen sowie das Mu¬≠sik¬≠gym¬≠na¬≠si¬≠um Graz zum IGP Volks¬≠mu¬≠sik - Stu¬≠di¬≠um an die Kunst¬≠uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§t Graz. Die mu¬≠si¬≠ka¬≠li¬≠sche Lauf¬≠bahn be¬≠gann schon im Alter von f√ľnf Jah¬≠ren mit dem Er¬≠ler¬≠nen des stei¬≠ri¬≠schen Hack¬≠bretts. Da¬≠durch war be¬≠reits die Rich¬≠tung zur Volks¬≠mu¬≠sik ein¬≠ge¬≠schla¬≠gen, die bis heute die mu¬≠si¬≠ka¬≠li¬≠sche Vor¬≠lie¬≠be ist. Bald dar¬≠auf folg¬≠te Un¬≠ter¬≠richt auf der Gi¬≠tar¬≠re. Die stei¬≠ri¬≠sche Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka ent¬≠deck¬≠te er w√§h¬≠rend sei¬≠ner Zeit in der Mu¬≠sik¬≠haupt¬≠schu¬≠le Stall¬≠ho¬≠fen unter Sewi Kram¬≠mer f√ľr sich. Da¬≠durch wurde das In¬≠ter¬≠es¬≠se zur Volks¬≠mu¬≠sik wei¬≠ter ge¬≠fes¬≠tigt und der Grund¬≠stein f√ľr eine wei¬≠te¬≠re Aus¬≠bil¬≠dung ge¬≠legt. Seit 2009 stu¬≠diert An¬≠dre¬≠as an der Kunst¬≠uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§t und dem J. J. Fux - Kon¬≠ser¬≠va¬≠to¬≠ri¬≠um in Graz IGP Volks¬≠mu¬≠sik mit den Haupt¬≠fach¬≠in¬≠stru¬≠men¬≠ten Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka und Hack¬≠brett sowie Gi¬≠tar¬≠re als Er¬≠g√§n¬≠zungs¬≠fach. Die Freu¬≠de an der Volks¬≠mu¬≠sik lebt er auch mit sei¬≠nen Volks¬≠mu¬≠sik¬≠grup¬≠pen ‚ÄěMar¬≠g¬≠rets Musi‚Äú und ‚ÄěKl√∂ckl Musi‚Äú aus.
Das mu¬≠si¬≠ka¬≠li¬≠sche Spek¬≠trum reicht aber vor allem am Hack¬≠brett weit √ľber die Volks¬≠mu¬≠sik hin¬≠aus. So kommt es vor, dass auch Tango, Bul¬≠ga¬≠ri¬≠sche Horo oder klas¬≠si¬≠sche So¬≠na¬≠ten er¬≠klin¬≠gen. An¬≠dre¬≠as ist neben dem Stu¬≠di¬≠um be¬≠reits als Mu¬≠sik¬≠leh¬≠rer t√§tig und gab sein Wis¬≠sen √ľber Hack¬≠brett, Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka und Gi¬≠tar¬≠re be¬≠reits als Re¬≠fe¬≠rent bei Se¬≠mi¬≠na¬≠ren in K√§rn¬≠ten wei¬≠ter.
Gerhard Eisenberger (*1944)
Der pen¬≠sio¬≠nier¬≠te Leh¬≠rer ist schon seit fr√ľ¬≠her Ju¬≠gend von den Ber¬≠gen be¬≠geis¬≠tert. Hier holt er sich Kraft und see¬≠li¬≠schen Aus¬≠gleich und f√ľhrt seit fast 40 Jah¬≠ren Grup¬≠pen in die Berge. Ob die Tau¬≠plitz¬≠alm oder der Mont Blanc ist f√ľr ihn dabei nicht we¬≠sent¬≠lich, viel¬≠mehr ist es ihm wich¬≠tig, in den Grup¬≠pen Freund¬≠schaft ent¬≠ste¬≠hen zu las¬≠sen und den Men¬≠schen Freu¬≠de an den Ber¬≠gen zu ver¬≠mit¬≠teln.
Nach Be¬≠en¬≠di¬≠gung des hoch¬≠al¬≠pi¬≠nen Berg¬≠stei¬≠gens (Beruf, f√ľnf Kin¬≠der) ist er heute noch immer be¬≠geis¬≠ter¬≠ter Wan¬≠de¬≠rer. Er mach¬≠te eine Aus¬≠bil¬≠dung zum Ju¬≠gend¬≠f√ľh¬≠rer beim Al¬≠pen¬≠ver¬≠ein durch Ger¬≠hard Win¬≠ter und Fritz Frank, eine Aus¬≠bil¬≠dung zum Wan¬≠der¬≠f√ľh¬≠rer durch das Lan¬≠des¬≠ju¬≠gend¬≠re¬≠fe¬≠rat des Lan¬≠des Stei¬≠er¬≠mark, sowie eine Aus¬≠bil¬≠dung zum Rot¬≠kreuz¬≠hel¬≠fer durch das Rote Kreuz Kum¬≠berg.
Ger­hard wird ob sei­ner mensch­li­chen Qua­li­tä­ten und sei­ner an­ge­neh­men Aus­strah­lung von den Wan­de­rern sehr ge­schätzt.
Ernst Fritz (*1961)
Der aus Wien stammende Friseurmeister, vulgo Blizzfrizz, lernte 1995 bei Ernst Spirk aus Laxenburg in Nieder√∂sterreich steirische Harmonika. Sehr bald erkannte Spirk dessen Begabung, gef√ľhlvoll mit der Teufelsgeige Musik zu begleiten. Daraufhin entstanden die ‚ÄěLaxenburger Teufelsgeiger‚Äú in der Besetzung Steirische Harmonika, Zugposaune und Teufelsgeige.
Seit 2002 ist der Blizzfrizz ‚Äď gemeinsam mit Gunther Hasewend ‚Äď Referent des j√§hrlich stattfindenden Teufelsgeigen-Treffen und -spielkurses des Steirischen Volksliedwerks in Seiersberg. Unter gro√üem Interesse zahlreicher TeilnehmerInnen gibt er Tipps und Tricks zur Spielweise weiter, erkl√§rt den Aufbau einer Teufelsgeige und berichtet √ľber deren Geschichte.
Ernst ist als einziger Percussionist mit der Teufelsgeige auch bei verschiedenen Musikformationen aus anderen Musikrichtungen wie zum Beispiel Rock & Roll, Jazz, Swing und Unterhaltungsmusik als Einlage oder fixer Bestandteil des Ensembles sehr begehrt und bereichert durch sein virtuoses Spiel jede Veranstaltung.
Ingrid Hammer (*1950)
Ingrid Hammer hat in Graz Germanistik und Regie studiert und war lange Jahre Dramaturgin, Regisseurin und Schauspielerin an verschiedenen deutschen und schweizer B√ľhnen, ehe sie 1995 bei der tschechischen Roma-S√§ngerin Ida Kelarova zum Singen und 1998 zum Jodeln kam. Seit 2007 ist sie ‚ÄěJodelvermittlerin‚Äú in Berlin, in anderen deutschen Gro√üst√§dten und in der Schweiz. Gro√üm√ľtterlicherseits verwandt mit den Laufnitztaler S√§ngern und dem 2012 verstorbenen Franz Z√∂hrer, h√§tte sie nie gedacht, dass sie selbst einmal diesem ‚Äěhinterw√§ldlerischen‚Äú Gesang verfallen k√∂nnte. Erst die r√§umliche und zeitliche Entfernung von Heimat und Familie und der Umweg √ľber die Besch√§ftigung mit ‚ÄěWelt‚Äúmusik, v. a. mit osteurop√§ischen Gesangstechniken, erm√∂glichte die Ann√§herung an diese musikalischen Wurzeln. Die ersten Jodelschritte hat sie dennoch nicht mit ihren Verwandten gemacht, sondern mit der tuvinischen Obertons√§ngerin Sainkho Namtchilak, die an der Musikhochschule in Wien grundlegende Obertongesangs-Techniken mit dem Verweis auf die gesangstechnisch gesehene N√§he zum Jodeln lehrt. Vielleicht bewirkte diese transkulturelle Jodelinitiation, dass Ingrid Hammer sich weiterhin intensiv mit Jodelges√§ngen auch jenseits der europ√§ischen Alpen besch√§ftigt. Ingrid Hammer jodelt, wullazert, joikt, hollert, singt Yellis und Krimantschuli-Ges√§nge, almert, zauret und juuzt - und das nicht nur mit ihrem Berliner Jodelchor ‚Äěurban yodeling‚Äú und ihren Kurs- und WorkshopteilnehmerInnen, sondern auch in zwei Berliner Vokalformationen: ‚Äětransalpin‚Äú und ‚Äěla vache qui crie‚Äú.
Andrea Hampl (*1969)
wurde in Salzburg geboren. Sie erhielt ihren ersten Harfenunterricht bei Berta H√∂ller und lernte sp√§ter bei Christiane Oberleitner in der Musikschule V√∂cklabruck (Ober√∂sterreich). Anschlie√üend absolvierte sie ein Harfenstudium an der Wiener Musikhochschule bei Prof. Adelheid Blovsky-Miller, das sie mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Danach folgte ein postgraduales Studium bei Prof. Arcola Clark an der Universit√§t f√ľr Musik und darstellende Kunst in Graz.
Andrea engagiert sich neben der klassischen Musik auch f√ľr die Pflege der traditionellen Volksmusik und ist Mitglied bei der ‚ÄěV√∂cklabrucker Saitenmusik‚Äú, der ‚ÄěLaxenburger Spielmusik‚Äú, beim Harfenduo ‚Äěsaitnvakehrt‚Äú und bei den ‚ÄěSaitnswinger‚Äú. Sie unterrichtete an verschiedenen Musikschulen in V√∂cklabruck, Laxenburg-Biedermannsdorf und Wien und ist Referentin zahlreicher Harfenkurse. 1996 hat sie die Leitung des ‚ÄěSteierischen Harfenkurses‚Äú √ľbernommen.
Andrea gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in √Ėsterreich und wirkte von 1994 bis 1999 im Orchester des Burgtheaters Wien mit. In Zusammenarbeit mit der √Ėsterreichischen Gesellschaft f√ľr Zeitgen√∂ssische Musik brachte sie bereits zahlreiche Werke zur Urauff√ľhrungen. Seit 1997 ist sie Lehrbeauftragte an der Universit√§t f√ľr Musik und darstellende Kunst in Wien.
Christian Hartl (*1974)
Der ge¬≠b√ľr¬≠ti¬≠ge Ei¬≠sen¬≠er¬≠zer stammt aus einer Fa¬≠mi¬≠lie, in der das Volks¬≠lied und die in¬≠stru¬≠men¬≠ta¬≠le Volks¬≠mu¬≠sik immer eine gro√üe Rolle spiel¬≠ten. Mit 9 Jah¬≠ren be¬≠gann er in der St√§d¬≠ti¬≠schen Mu¬≠sik¬≠schu¬≠le Ei¬≠sen¬≠erz die Stei¬≠ri¬≠sche Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka zu er¬≠ler¬≠nen ‚Äď mit 14 Jah¬≠ren die Bas¬≠stu¬≠ba. An¬≠schlie¬≠√üend folg¬≠te ein Kon¬≠zert¬≠fach¬≠stu¬≠di¬≠um f√ľr Bas¬≠stu¬≠ba und ein Stu¬≠di¬≠um f√ľr In¬≠stru¬≠men¬≠tal- und Ge¬≠sangs¬≠p√§d¬≠ago¬≠gik an der Uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§t f√ľr Musik und dar¬≠stel¬≠len¬≠de Kunst Graz. Seit 2013 schreibt er an einer Dis¬≠ser¬≠ta¬≠ti¬≠on √ľber Vik¬≠tor Zack am In¬≠sti¬≠tut f√ľr Eth¬≠no¬≠mu¬≠si¬≠ko¬≠lo¬≠gie. Seit 31.1.2017 ist Christian Hartl Ge¬≠sch√§fts¬≠f√ľh¬≠rer des Stei¬≠ri¬≠schen Volks¬≠lied¬≠werks.
Volks¬≠mu¬≠si¬≠ka¬≠lisch aktiv ist er bei der ‚ÄěHartl Musi‚Äú, den ‚ÄěRoug¬≠lern‚Äú (Mu¬≠sik¬≠ka¬≠ba¬≠rett), der Grup¬≠pe ‚ÄěD.A.C‚Äú und der ‚ÄěW√ľd¬≠ara Musi‚Äú (st√§n¬≠di¬≠ger Sub¬≠sti¬≠tut f√ľr Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka und Tuba). Mit der Tuba ist er in ver¬≠schie¬≠de¬≠nen kam¬≠mer¬≠mu¬≠si¬≠ka¬≠li¬≠schen En¬≠sem¬≠bles und sin¬≠fo¬≠ni¬≠schen Blas¬≠or¬≠ches¬≠tern zu h√∂ren ‚Äď auch als So¬≠list. Als P√§d¬≠ago¬≠ge ar¬≠bei¬≠tet er an der Mu¬≠sik¬≠schu¬≠le Ei¬≠sen¬≠erz als Leh¬≠rer f√ľr Bas¬≠stu¬≠ba, Kon¬≠tra¬≠bass, Stei¬≠ri¬≠sche Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka und Oka¬≠ri¬≠na. Seit 2003 ver¬≠an¬≠stal¬≠tet er j√§hr¬≠lich ein Volks¬≠mu¬≠sik¬≠se¬≠mi¬≠nar in Ei¬≠sen¬≠erz und ist als Re¬≠fe¬≠rent bei di¬≠ver¬≠sen Mu¬≠sik¬≠se¬≠mi¬≠na¬≠ren im ge¬≠sam¬≠ten Al¬≠pen¬≠raum ver¬≠tre¬≠ten.
Gun­ther Hasewend (*1942)
ge¬≠bo¬≠ren an der mu¬≠si¬≠ka¬≠li¬≠schen stei¬≠risch-slo¬≠we¬≠ni¬≠schen Lan¬≠des¬≠gren¬≠ze in Arn¬≠fels, hat mit 6 Jah¬≠ren √ľber sei¬≠nen Leh¬≠rer-Va¬≠ter die Geige ler¬≠nen m√ľs¬≠sen ‚Äď aber im Gym¬≠na¬≠si¬≠um in Graz mit 14 wie¬≠der auf¬≠ge¬≠h√∂rt.
Mit 18 Jah¬≠ren im Stu¬≠den¬≠ten¬≠heim Ries hat er sehr freud¬≠voll mit der Kla¬≠ri¬≠net¬≠te be¬≠gon¬≠nen, als Tech¬≠nik-Stu¬≠dent t√§g¬≠lich ge¬≠spielt, aber nach 2 Jah¬≠ren zum 20er wie¬≠der auf¬≠ge¬≠h√∂rt ‚Ķ ‚Äúsonst w√§r ich nie¬≠mals Di¬≠plom¬≠in¬≠ge¬≠nieur ge¬≠wor¬≠den!‚Äú. Beim H√§usl¬≠bau¬≠en mit 30 in der Ragnitz/Ries hat er von sei¬≠nen Zim¬≠mer¬≠leu¬≠ten aus der Ost¬≠Stei¬≠er¬≠mark die ‚ÄěStei¬≠ri¬≠sche‚Äú ge¬≠lernt und 10 Jahre zu¬≠min¬≠dest je¬≠weils am Fa¬≠sching¬≠diens¬≠tag damit ‚ÄěZia¬≠ga¬≠Mu¬≠si‚Äú √† la S√ľd¬≠stei¬≠er¬≠mark in der Gra¬≠zer In¬≠nen¬≠stadt prak¬≠ti¬≠ziert.

Mit die¬≠sem Hin¬≠ter¬≠grund wurde er als Lan¬≠des¬≠bau¬≠di¬≠rek¬≠tor, zum 50er in den Vor¬≠stand des Steirischen Volksliedwer¬≠ks ge¬≠holt und hat dort als Lieb¬≠lings-In¬≠stru¬≠ment die Teu¬≠fels¬≠gei¬≠ge (S√ľd¬≠Stei¬≠er¬≠mark!) an¬≠ge¬≠ge¬≠ben, f√ľr deren Ver¬≠brei¬≠tung er seit da¬≠mals mit dem j√§hr¬≠li¬≠chen Teu¬≠fels¬≠gei¬≠ger¬≠-Tref¬≠fen je¬≠weils am Diens¬≠tag vor dem Fa¬≠schingdiens¬≠tag ver¬≠ant¬≠wort¬≠lich zeich¬≠net.
Als Ge¬≠gen¬≠ge¬≠wicht zur Teu¬≠fels¬≠gei¬≠ge hat er zum 60er √ľbers Jahr 2002 mit fol¬≠gen¬≠der Be¬≠gr√ľn¬≠dung die Zug¬≠po¬≠sau¬≠ne ge¬≠lernt ‚Ķ.‚Äúsonst werd i gach vom Him¬≠mel ausgsperrt!‚Äú
Mit Ende sei¬≠ner Dienst¬≠zeit in der Lan¬≠des¬≠bau¬≠di¬≠rek¬≠ti¬≠on hat er ab 2008 die Auf¬≠ga¬≠be des Ob¬≠manns des Ver¬≠ei¬≠nes Steirisches Volksliedwerk √ľber¬≠nom¬≠men.
Eva Maria Hois (*1969)
Die geb√ľrtige Weststeirerin studierte Musikwissenschaft an der Karl-Franzens-Universit√§t Graz. Sch√∂n w√§hrend ihres Studiums wurde sie 1992 Mitarbeiterin im Steirischen Volksliedwerk. Nach Abschluss des Magisterstudiums war sie auch im Spezialforschungsbereich ‚ÄěModerne ‚Äď Wien und Zentraleuropa um 1900‚Äú an der Uni Graz besch√§ftigt. 2001 ging sie als Archivleiterin im Steirischen Volksliedwerk in Karenz und arbeitete fortan f√ľr das √Ėsterreichische Volksliedwerk in Wien, wo sie unter anderem f√ľr die Publikationsreihe Corpus Musicae Popularis Austriacae und das Jahrbuch des √Ėsterreichischen Volksliedwerks zust√§ndig war. Von 2007 bis 2010 erhielt Eva Maria Forschungsauftr√§ge der √Ėsterreichischen Akademie der Wissenschaften, seit 2008 ist sie wieder im Steirischen Volksliedwerk t√§tig und unter anderem f√ľr den Liederdienst, Archiv- und Feldforschungen sowie verschiedene Publikationen verantwortlich. Zudem ist die begeisterte S√§ngerin Vortragende Referentin bei musikalischen Seminaren, Schulprojekten und offenen Singen.
Bernhard Holl (*1984)
wurde in Kuchl (Salz¬≠burg) ge¬≠bo¬≠ren und lebt seit 2010 in Johns¬≠bach im Ge¬≠s√§u¬≠se (Stei¬≠er¬≠mark). Seine ers¬≠ten mu¬≠si¬≠ka¬≠li¬≠schen Geh¬≠ver¬≠su¬≠che mach¬≠te er im Alter von sechs Jah¬≠ren mit dem Ak¬≠kor¬≠di¬≠on, bevor er drei Jahre sp√§¬≠ter die Stei¬≠ri¬≠sche Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka er¬≠lern¬≠te. Zeit¬≠gleich, n√§m¬≠lich mit 11 Jah¬≠ren, bekam er seine ers¬≠ten Un¬≠ter¬≠richts¬≠stun¬≠den auf der Po¬≠sau¬≠ne, die auch sein zu¬≠k√ľnf¬≠ti¬≠ges mu¬≠si¬≠ka¬≠li¬≠sches Leben be¬≠glei¬≠ten soll¬≠te. Es folg¬≠ten Stu¬≠di¬≠en (Kon¬≠zert¬≠fach Po¬≠sau¬≠ne, In¬≠stru¬≠men¬≠tal- und Ge¬≠sangs¬≠p√§d¬≠ago¬≠gik Po¬≠sau¬≠ne) in Wien, Z√ľ¬≠rich und Graz.
Sein mu¬≠si¬≠ka¬≠li¬≠sches Wir¬≠ken ist breit ge¬≠f√§¬≠chert. Seit 2004 gibt es Pro¬≠jekt¬≠ver¬≠tr√§¬≠ge als B√ľh¬≠nen¬≠mu¬≠si¬≠ker am Wie¬≠ner Burg¬≠thea¬≠ter und seit 2006 ist er Mit¬≠glied der Grup¬≠pe ‚Äěda Blech¬≠hauf‚Äôn‚Äú, die im ge¬≠sam¬≠ten deutsch¬≠spra¬≠chi¬≠gen Raum zu h√∂ren ist. Dar¬≠√ľber hin¬≠aus wirk¬≠te er bei Kon¬≠zer¬≠ten der Wie¬≠ner Sym¬≠pho¬≠ni¬≠ker, dem Ton¬≠k√ľnst¬≠ler Or¬≠ches¬≠ter Nie¬≠der¬≠√∂s¬≠ter¬≠reich, dem Mo¬≠zar¬≠te¬≠um¬≠or¬≠ches¬≠ter Salz¬≠burg uvm. mit. Bern¬≠hard Holl ist fest ver¬≠wur¬≠zelt mit der al¬≠pen¬≠l√§n¬≠di¬≠schen Volks¬≠mu¬≠sik und bei den Grup¬≠pen ‚ÄěW√ľd¬≠ar¬≠a¬≠Mu¬≠si‚Äú und ‚ÄěHartl Musi‚Äú volks¬≠mu¬≠si¬≠ka¬≠lisch aktiv. Als P√§d¬≠ago¬≠ge un¬≠ter¬≠rich¬≠tet er am Stifts¬≠gym¬≠na¬≠si¬≠um Ad¬≠mont und wirkt ge¬≠le¬≠gent¬≠lich als Re¬≠fe¬≠rent bei di¬≠ver¬≠sen Volks¬≠mu¬≠sik- und Bl√§¬≠ser¬≠se¬≠mi¬≠na¬≠ren mit.
Bettina Koch (*1987)
Die be¬≠geis¬≠ter¬≠te Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka¬≠spie¬≠le¬≠rin stammt aus Gnas und kann sich ihr Leben ohne Volks¬≠mu¬≠sik nicht mehr vor¬≠stel¬≠len. In ihrer Kind¬≠heit wurde der Grund¬≠stein f√ľr ihre mu¬≠si¬≠ka¬≠li¬≠sche Ent¬≠wick¬≠lung ge¬≠legt. Denn da h√∂rte sie wie ihr Gro√ü¬≠va¬≠ter, auf seine be¬≠son¬≠de¬≠re Art und Weise, den Schnee-Wal¬≠zer spiel¬≠te und schon war f√ľr Bet¬≠ti¬≠na klar, dass die Stei¬≠ri¬≠sche Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka ihr In¬≠stru¬≠ment ist. Im Fe¬≠bru¬≠ar 2013 schloss Bet¬≠ti¬≠na Koch ihr IGP Volks¬≠mu¬≠sik - Stu¬≠di¬≠um an der Kunst¬≠uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§t Graz und dem Jo¬≠hann Jo¬≠seph Fux - Kon¬≠ser¬≠va¬≠to¬≠ri¬≠um (Stei¬≠ri¬≠sche Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka, Dia¬≠to¬≠ni¬≠sches und Chro¬≠ma¬≠ti¬≠sches Hack¬≠brett, Kla¬≠ri¬≠net¬≠te) ab. Ne¬≠ben¬≠bei ist sie na¬≠t√ľr¬≠lich auch als ak¬≠ti¬≠ve Mu¬≠si¬≠kan¬≠tin un¬≠ter¬≠wegs und spielt voll Freu¬≠de auf di¬≠ver¬≠sen Fest¬≠lich¬≠kei¬≠ten mit ihrer Volks¬≠mu¬≠sik¬≠grup¬≠pe ‚ÄěStei¬≠ri¬≠sche Viel¬≠falt‚Äú auf.

Das be¬≠son¬≠de¬≠re an der Volks¬≠mu¬≠sik ist f√ľr Bet¬≠ti¬≠na, dass man sie mit so vie¬≠len Men¬≠schen tei¬≠len kann. Ge¬≠mein¬≠sa¬≠mes Mu¬≠si¬≠zie¬≠ren und Freu¬≠de durch Musik zu ver¬≠brei¬≠ten, ge¬≠h√∂rt f√ľr sie zu den sch√∂ns¬≠ten Er¬≠leb¬≠nis¬≠sen in ihrem Leben. Es ist f√ľr sie selbst¬≠ver¬≠st√§nd¬≠lich ihr K√∂n¬≠nen auf der Stei¬≠ri¬≠schen Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka an In¬≠ter¬≠es¬≠sier¬≠te wei¬≠ter¬≠zu¬≠ge¬≠ben. So ist sie seit 2011 als Re¬≠fe¬≠ren¬≠tin beim Har¬≠mo¬≠nikakurs ‚ÄěAp¬≠pe¬≠tit auf Kn√∂p¬≠fe‚Äú mit von der Par¬≠tie und fin¬≠det sehr viel Freu¬≠de daran.
Seit April ist Bet¬≠ti¬≠na Koch Mit¬≠ar¬≠bei¬≠te¬≠rin des Stei¬≠ri¬≠schen Volks¬≠lied¬≠wer¬≠kes und ist vor allem f√ľr das Pro¬≠jekt ‚ÄěMusik beim Wirt‚Äú zu¬≠st√§n¬≠dig. Wei¬≠ters be¬≠treut sie den ‚ÄěIn¬≠ter¬≠kul¬≠tu¬≠rel¬≠len Mu¬≠sik¬≠stamm¬≠tisch‚Äú, wel¬≠cher am 1. Diens¬≠tag des Mo¬≠nats in der K√∂r√∂¬≠si¬≠s¬≠tub‚Äôn in Graz statt¬≠fin¬≠det (Be¬≠ginn 20 Uhr).
Olivia Koland (*1979)
wuchs am Stadt¬≠rand von Graz auf, sp√ľr¬≠te aber schon sehr fr√ľh die Wur¬≠zeln ihrer Ur¬≠sprungs¬≠fa¬≠mi¬≠lie in Sem¬≠riach (Stmk.) und im Zil¬≠ler¬≠tal (Tirol) und die Ver¬≠bun¬≠den¬≠heit mit dem Ur¬≠spr√ľng¬≠li¬≠chen, das sich f√ľr sie in der Natur aber auch im Jah¬≠res¬≠kreis¬≠lauf und im Brauch¬≠tum wie¬≠der¬≠spie¬≠gelt.
Seit 2011 ist Oli¬≠via als Re¬≠fe¬≠ren¬≠tin in Jo¬≠del¬≠kur¬≠sen und Jo¬≠del¬≠wan¬≠de¬≠run¬≠gen f√ľr das Stei¬≠ri¬≠sche Volks¬≠lied¬≠werk t√§tig und or¬≠ga¬≠ni¬≠siert und be¬≠treut einen ei¬≠ge¬≠nen Jo¬≠del¬≠stamm¬≠tisch in Graz. An¬≠fang 2014 hat sie ge¬≠mein¬≠sam mit Hart¬≠wig Her¬≠mann ‚Äěyo¬≠del¬≠craft‚Äú (www.yo¬≠del¬≠craft.at) ge¬≠gr√ľn¬≠det und bie¬≠tet √∂s¬≠ter¬≠reich¬≠weit ei¬≠ge¬≠ne Jo¬≠dels¬≠e¬≠mi¬≠na¬≠re an. Zu¬≠sam¬≠men mit Heidrun und Hart¬≠wig Her¬≠mann ge¬≠h√∂rt sie zum Trio ‚ÄěJo¬≠de¬≠li¬≠ri¬≠um‚Äú.
Oli¬≠via forscht seit vie¬≠len Jah¬≠ren an der Uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§t Graz als Um¬≠welt¬≠√∂ko¬≠no¬≠min zu Kli¬≠ma¬≠fol¬≠gen, Kli¬≠ma- und Um¬≠welt¬≠po¬≠li¬≠tik. Ihre For¬≠schungs¬≠ar¬≠beit macht auf un¬≠se¬≠ren be¬≠wuss¬≠ten Um¬≠gang mit na¬≠t√ľr¬≠li¬≠chen Res¬≠sour¬≠cen auf¬≠merk¬≠sam.
Ihre Kraft holt sie sich am liebs¬≠ten im Wald und am Berg. In die¬≠ser Ver¬≠bun¬≠den¬≠heit mit der Natur wird der Jod¬≠ler zu dem, was sein Wesen aus¬≠macht. Jo¬≠deln ist gleich¬≠sam Kraft¬≠quel¬≠le, Spiel¬≠wie¬≠se, In¬≠spi¬≠ra¬≠ti¬≠on und R√ľck¬≠zugs¬≠ort. ‚ÄěIch bin s√ľch¬≠tig nach Jo¬≠deln‚Äú, sagt sie, ‚Äěweil es heil¬≠sam ist in jeder Hin¬≠sicht‚Äú.
Herbert Krienzer (*1967)
Der Mu¬≠si¬≠kant, Bio¬≠lo¬≠ge und Haupt¬≠schul¬≠leh¬≠rer (Musik und Ma¬≠the¬≠ma¬≠tik) ist seit 1996 beim Stei¬≠ri¬≠schen Volks¬≠lied¬≠werk t√§tig. Hier be¬≠treut er die In¬≠itia¬≠ti¬≠ve ‚ÄěMusik beim Wirt‚Äú (frei¬≠es Sin¬≠gen und Mu¬≠si¬≠zie¬≠ren in Gast¬≠st√§t¬≠ten und Bu¬≠schen¬≠sch√§n¬≠ken der Stei¬≠er¬≠mark) und hat sich ver¬≠tie¬≠fend mit dem re¬≠gis¬≠ter¬≠wech¬≠seln¬≠den Ge¬≠sang (Jo¬≠deln und ver¬≠wand¬≠te Stile) be¬≠sch√§f¬≠tigt. Er ist Re¬≠fe¬≠rent bei Sing-, Jo¬≠del- und Tanz¬≠kur¬≠sen (auch Schuh¬≠plat¬≠teln), beim Schul¬≠pro¬≠jekt ‚ÄěMit allen Sin¬≠nen‚Äú (Lie¬≠der, Spie¬≠le und T√§nze f√ľr Kin¬≠der) und bei hand¬≠werk¬≠li¬≠chen Kur¬≠sen f√ľr ‚ÄěIn¬≠stru¬≠men¬≠ten¬≠bau‚Äú (Maipfei¬≠ferl schnit¬≠zen, Hol¬≠ler¬≠fl√∂¬≠ten bauen, Rat¬≠schen¬≠bau usw.) und be¬≠treut die In¬≠ter¬≠kul¬≠tu¬≠rel¬≠len Mu¬≠sik¬≠stamm¬≠ti¬≠sche und den Jo¬≠del¬≠stamm¬≠tisch in Graz.
Er ist Fah¬≠nen¬≠schwin¬≠ger und ‚ÄěGoa√ülschn√•lzer‚Äú, Mu¬≠si¬≠kant bei den ‚ÄěLie¬≠bo¬≠ch¬≠ta¬≠ler Tanz¬≠gei¬≠gern‚Äú (Geige, Bas¬≠strom¬≠pe¬≠te, Fl√ľ¬≠gel¬≠horn, Gi¬≠tar¬≠re, Kon¬≠tra¬≠bass, Mund¬≠har¬≠mo¬≠ni¬≠ka) und Mit¬≠glied der Jo¬≠del¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on ‚ÄěDie Gur¬≠gelschn√•lzer‚Äú.
Zudem ist er Bei¬≠rat im Ver¬≠ein Har¬≠mo¬≠ni¬≠ka¬≠zen¬≠trum Graz und Mit¬≠ar¬≠bei¬≠ter der ARGE Volks¬≠tanz Stei¬≠er¬≠mark (Fach¬≠bei¬≠rat f√ľr Mu¬≠si¬≠kan¬≠ten¬≠aus¬≠bil¬≠dung).
Ni­ko­la Laube (*1959)
Die geb√ľrtige M√ľrztalerin ist ausgebildete Biologin und Keramikerin. Sie ist in einem √∂kologischen B√ľro als Vegetationskundlerin t√§tig und gibt ihr Wissen √ľber die Keramik in T√∂pferkursen weiter. Das Unterwegs sein in freier Natur begleitet sie sowohl im Beruf, als auch in der Freizeit im Wald und auf den Bergen und f√ľllt K√∂rper und Geist bei Schitouren im Winter, Berg- und Klettersteigtouren im Sommer mit Energie. Auch Singen und Jodeln begleiten sie und ihren Partner auf sch√∂nste Weise durchs Leben.

Nach der Ausbildung zur Bergwanderf√ľhrerin im Alpenverein m√∂chte sie ihre Begeisterung f√ľr die Berge und deren Blumenwelt weitergeben. Und nach dem Motto: ‚ÄěUm die Natur mit allen Sinnen zu genie√üen, geh√∂ren Jodler und Lieder einfach dazu‚Äú, kommt bei den Wanderungen auch dieser Aspekt nicht zu kurz.
Sepp Pichler (*1959)
stammt aus St. Ruprecht an der Raab. Nach der Ausbildung zum Stahlbauschlosser und dem Studium der Religionsp√§dagogik absolvierte er das Bachelorstudium IGP-Volksmusik an der Kunstuniversit√§t Graz. Sepp spielt seit 1987 verschiedene Dudelsackarten und Drehleier. Seit 1991 ist er Referent f√ľr Dudelsackkurse in √Ėsterreich, Deutschland, S√ľdtirol und Ungarn. Er arbeitet als Musiklehrer an verschiedenen Schulen und ist Lehrer f√ľr Dudelsack am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz.
Sepps k√ľnstlerische T√§tigkeit erstreckt sich vom Solistischen √ľber Mitwirkung in diversen Gruppen bis zu Auftritten u. a. am Burgtheater und Volkstheater in Wien, bei Fernsehaufnahmen (ORF, MDR) sowie bei Konzerten und Festivals in Europa und den USA.
Seit 1989 organisiert und leitet er f√ľr das Steirische Volksliedwerk das ‚ÄěSteirische Treffen der Dudelsack- und Drehleierspieler‚Äú, welches seit 2011 auf Schloss Limberg stattfindet.
Kurt Posch (*1953)
geboren in Ehrwald (Tirol). Seit 1958 lebt er in Innerbraz in Vorarlberg. Erst mit 24 Jahren erlernt er die Klarinette dann die Blockfl√∂te, das Hackbrett usw. - au√üerdem war er einige Jahre Mitglied im Blasmusikverein und bei der Gr√ľndung der ‚ÄěBrazer Okarinamusig / Brozer Stubamusig‚Äú, die die alpenl√§ndische Volksmusik pflegt, dabei. Fasziniert vom Klang und von der Einfachheit der Okarina, beschloss der T√ľftler (1993) selbst Okarinen zu bauen, da er nur Instrumente zu kaufen bekam, die sehr schlecht stimmten. Als Autodidakt war der Austausch mit anderen Okarinabauern, sowie Fortbildungen bei Fl√∂tenbauern, Orgelbauern und T√∂pfer/Innen unumg√§nglich. Perfekte Stimmung und ausgewogene Intonation sind die Markenzeichen seiner Okarinen. Gerne organisiert er Bau und Spielkurse (1. Kurs 1998 in Laterns), die f√ľr jedermann zug√§nglich sind. Er schreibt selber St√ľcke und bearbeitet Literatur f√ľr die Okarina.
Sein Leitspruch: Wer alleine arbeitet agiert, wer zusammen arbeitet multipliziert.
Bernd Prettenthaler
Ich wurde um 8.30 morgens in Stiwoll 66 geboren und war dabei noch sehr jung ‚Äď Kindergarten war nicht m√∂glich, da er zu dieser Zeit bei uns noch nicht erfunden war ‚Äď Volksschule Stiwoll mit Erfolg bestanden ‚Äď Hauptschule Gratwein ohne Exzesse √ľberstanden ‚Äď Landwirtschaftliche Mittelschule in Raumberg/Irdning als diplomierter Kuhbusenentsafter absolviert ‚Äď daneben intensive Ausbildung und Weltruhm als Volksmusikant ‚Äď Geigenlehre bei Zwanzger Ferdl in Stiwoll, Harmonikalehre bei Max Rosenzopf, umfangreiche Ausbildung auf exotischen Instrumenten wie Nasenpfeife, Dudelsack, Kastanietten, chinesische Schossgeige u.v.m. bedingt durch h√§ufiges Herumtreiben auf beinahe allen Kontinenten ‚Äď mit 15 Jahren das erste mal f√ľrchterlich verliebt ‚Äď mehrere Berufe mit mittelm√§√üigem Erfolg ausge√ľbt wie Landwirtschaftslehrer, Museumsverwalter in St√ľbing, G√§stevertreiber im elterlichen Gasthof ‚Äď 1988 bahnbrechendes Ereignis das die Musikwelt ersch√ľttert, die Kultband ‚ÄěSteirische Blas‚Äú steigt wie ein Ph√∂nix aus der Asche und ich mitten drin ‚Äď im selben Jahr holt mich der ORF als freier Mitarbeiter um die sinkenden H√∂rerzahlen zu stoppen ‚Äď mit 43 Jahren, etwas sp√§t aber gerade richtig, werde ich von Sieglinde einstimmig geheiratet und f√ľhre seither mit ihr und unseren zwei Musterknaben Jakob und Pauli eine gl√ľckliche Ehe auf einem dem Paradies √§hnlichen Platzerl, unserem Bergbauernhof in Stiwoll, wo eine gro√üe Schafherde unser eigen ist ‚Äď so soll das Leben mit viel ‚ÄěSteirischem Schwung‚Äú noch lange weitergehen.
Stephan Rausch
Stephan Rausch wurde 1971 in Wien geboren - weil es in Bisamberg kein Krankenhaus gab. Im Alter von 8 Tagen kehrte er zur√ľck nach Nieder√∂sterreich, erlebte dort allerhand, auch Schule - und gab sich aus innerer Notwendigkeit dem Mundharmonikspiel hin. Stephan ist musikalischer Autodidakt und heute Berufsmusiker. Mit seiner Mundharmonika steht er seit √ľber zwanzig Jahren auf der B√ľhne, arbeitet auch als Studiomusiker und unterrichtet mit Begeisterung sein Instrument - die Diatonische Mundharmonika, die Blues-Harp. "Es ist unglaublich, welche Vielfalt verschiedener T√∂ne er seinem Instrument entlockt."( (c) S√ľddeutsche Zeitung).
Stephans Bluesharp klingt schr√§g, witzig, aber auch sehns√ľchtig und ungeheuer poetisch. So ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass er ein begehrter Begleiter f√ľr Poesie geworden ist, f√ľr Lesungen und Literaturcollagen. Dennoch: musikalisch verwurzelt ist er im Blues. Dort ist seine Heimat, den tr√§gt er im Herzen: Blues ‚Äď und alles, was dazu geh√∂rt. Musik, wild und z√ľgellos, auch sanfte T√∂ne und immer zu Herzen gehend. Mit dem Instrument selbst ist er auf einem weiten Weg unterwegs. Ein Musiker voll Witz und Esprit, stets interessiert an guter Musik, stets interessiert daran, weiter zu lernen.
Rein­hold Schmid (*1979)
ist in Sont­ho­fen im All­gäu ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen. Neben der klas­si­schen Gi­tar­ren­aus­bil­dung an Mu­sik­schu­len und dem In­stru­men­tal-Ge­sangs­päd­ago­gik (IGP)
- und Kon¬≠zert¬≠fach¬≠stu¬≠di¬≠um am Mo¬≠zar¬≠te¬≠um in Salz¬≠burg ist er seit fr√ľ¬≠hes¬≠ter Kind¬≠heit mit der Volks¬≠mu¬≠sik ver¬≠bun¬≠den. Haupt¬≠be¬≠ruf¬≠lich ar¬≠bei¬≠tet er als Gi¬≠tar¬≠ren¬≠leh¬≠rer am Mu¬≠sikum Zell am See und an der BAKIP Bi¬≠schofs¬≠ho¬≠fen und war bis 2012 als Lehr¬≠be¬≠auf¬≠trag¬≠ter f√ľr Gi¬≠tar¬≠re an der P√§d¬≠ago¬≠gi¬≠schen Hoch¬≠schu¬≠le in Salz¬≠burg t√§tig.
Die jah¬≠re¬≠lan¬≠ge Be¬≠sch√§f¬≠ti¬≠gung mit Volks¬≠mu¬≠sik und deren Ver¬≠mitt¬≠lung auf zahl¬≠rei¬≠chen Se¬≠mi¬≠na¬≠ren im Al¬≠pen¬≠raum hat zu No¬≠te¬≠ne¬≠di¬≠tio¬≠nen f√ľr di¬≠ver¬≠se In¬≠stru¬≠men¬≠te und Be¬≠set¬≠zun¬≠gen sowie CD- und Rund¬≠funk¬≠ein¬≠spie¬≠lun¬≠gen mit un¬≠ter¬≠schied¬≠li¬≠chen Mu¬≠sik¬≠grup¬≠pen ge¬≠f√ľhrt. Ak¬≠tu¬≠ell spielt er als Gi¬≠tar¬≠rist bei der ‚ÄěOs¬≠t¬≠rach¬≠ta¬≠ler Sai¬≠ten¬≠mu¬≠sik‚Äú, der ‚ÄěSalz¬≠bur¬≠ger Gei¬≠gen¬≠mu¬≠si‚Äú und bei der ‚ÄěHoch¬≠wies Kla¬≠ri¬≠net¬≠ten¬≠mu¬≠si‚Äú, aber eben¬≠so gerne auch als ‚ÄěAus¬≠hil¬≠fe‚Äú bei Mu¬≠sik¬≠grup¬≠pen, denen ein Gi¬≠tar¬≠rist ‚Äěab¬≠han¬≠den‚Äú ge¬≠kom¬≠men ist.
Seit 2005 wirkt er beim Salz­bur­ger Ad­vent­sin­gen im Gro­ßen Fest­spiel­haus als Gi­tar­rist und seit 2009 als Lei­ter des Sai­ten­en­sem­bles mit. Sein be­son­de­res An­lie­gen ist die Ver­mitt­lung der spe­zi­el­len Gi­tar­ren­tech­nik beim volks­mu­si­ka­li­schen Be­glei­ten.
Franz Sch√ľssele
stammt aus D√∂rlinbach im Schwarzwald und studierte Posaune, Schulmusik und Germanistik. Danach wandte er sich der originalen Volksmusik zu und gr√ľndete die Volksmusikgruppe ‚ÄěG√§lfi√§√üler‚Äú, die zu einem Markenzeichen f√ľr originale und originelle Volksmusik und ausgefallene, seltene Instrumente wurde. Sie wurde 2001 als Gruppe mit den meisten Musikinstrumenten (150) ins ‚ÄěGuinnessbuch der Rekorde‚Äú eingetragen.
Franz hat einen Lehrauftrag an der P√§dagogischen Hochschule Freiburg f√ľr Posaune und Blechbl√§serkammermusik und ist dort und an der Realschule Friesenheim als Musikp√§dagoge und als freischaffender Musiker t√§tig.
1983 erlernte er autodidaktisch das Alphornspiel und komponierte in der Folgezeit eine gro√üe Anzahl von St√ľcken f√ľr Alphorn und allerlei m√∂gliche und unm√∂gliche Besetzungen. Er ver√∂ffentlichte zahlreiche LPs und CDs und erhielt schon mehrere Preise.
Besondere Beachtung fanden seine ‚ÄěMesse f√ľr Chor und Alph√∂rner‚Äú (1984) und sein Buch Alphorn und Hirtenhorn in Europa (2000), das inzwischen als wissenschaftliches Standardwerk gilt.
Franz ist als Alphornsolist und Multiinstrumentalist t√§tig. Neben Alphorn und Posaune spielt er seltene historische Instrumente, wie Serpent, Trumscheit (Tromba Marina) und Theremin sowie eine Reihe selbst erfundene, kuriose Instrumente wie etwa Spazierstockalphorn und B√ľchsentrompete. Seit 2007 baut er auch Alph√∂rner.
Franz erhielt im Jahr 2012 die Heimatmedaille seines Bundeslandes Baden-W√ľrttemberg f√ľr seine Verdienste um die heimatliche Musik.
Gina Zenz (*1956)
wurde im oststeirischen Schielleiten geboren. Umgeben von sch√∂ner Natur, wuchs sie dort in einer gro√üen singenden und musizierenden Familie auf, die jede Gelegenheit wahrnahm das Leben mit Musik und Theater zu versch√∂nern. Die damit verbundene Freude und Geborgenheit konnte Gina in keiner Schule ‚Äělernen‚Äú. Diese ‚ÄěGrundausbildung‚Äú in der Familie war pr√§gend f√ľr ihre Arbeit als Kinderg√§rtnerin, f√ľr die Arbeit in der Musikschule, in Volksschulen und als Referentin f√ľr das Steirische Volksliedwerk.

Gina leitete acht Jahre lang den Pfarrkindergarten P√∂llau bei Hartberg, wo sie jetzt lebt, und unterrichtete 17 Jahre lang an der dortigen Musikschule (Musikalische Fr√ľherziehung und Blockfl√∂te). Seit vielen Jahren ist sie als Referentin f√ľr das Steirische Volksliedwerk und die Volkskultur Steiermark t√§tig (‚Äěgut gestimmt‚Äú ‚Äď Singen und Musizieren in der Familie, Jodelseminare, ‚Äěeinfach lebendig‚Äú, ‚ÄěMit allen Sinnen‚Äú). Sie ist Mitglied der Volksmusikgruppe ‚ÄěWia da W√∂ll‚Äú und spielt unter anderem Geige, Schwegel, Block- und Querfl√∂te.
Werner Zenz (*1956)
wuchs in der Veitsch im M√ľrztal auf und lebt heute in P√∂llau bei Hartberg. Von klein auf hatte er engen Kontakt mit Musik, denn sein Vater war ein Musikant mit Leib und Seele. Schon in jungen Jahren absolvierte Werner mit seinem Vater und seinem Bruder Auftritte als Unterhaltungs- und Tanzmusiker.

Nach Gymnasium in M√ľrzzuschlag besuchte er die P√§dagogische Akademie und war danach bis 2007 Hauptschullehrer f√ľr Englisch und Musikerziehung.
Werner ist derzeit aktiv als Chorleiter, Organist und Volksmusikant. Zugang zum Jodeln und zu √ľberlieferten Volksliedern erhielt er durch die Musikantenwochen in S√ľdtirol ab den 1980-er Jahren. Er spielt Gitarre, Harmonika, Schwegel, Kontrabass und Kirchenorgel.
Reiner Zwanzleitner
Ich wuchs als j√ľngstes von vier Geschwistern am Hocherbsattel in der Gemeinde St. Gallen auf. Schon mein Gro√üvater und mein Vater waren begeisterte Harmonikaspieler und musizierten immer wieder in der hauseigenen Wirtsstube. In der Gaststube stand immer eine Steirische Harmonika, so war es f√ľr mich naheliegend, so wie auch f√ľr meine zwei √§lteren Br√ľder, dieses Instrument durch st√§ndiges Aus-und Herumprobieren zu erlernen. Anfang der 1970er Jahre gewann ich bei einem Harmonikawettbewerb als 1. Preis eine Steirische Harmonika. Durch diesen Gewinn gab es pl√∂tzlich zwei Harmonikas in unserem Hause und so konnten wir in weiterer Folge am Zusammenspiel im Duo arbeiten. Es entstand daraus die typische Klangcharakteristik der "Zwanzleitner-Musi", welche mittlerweile √ľber 40 Jahre besteht.

Eine ganz besondere Leidenschaft f√ľr mich ist die Liedbegleitung mit der Harmonika. In dieser Eigenschaft spiele ich hin und wieder mit diversen Gesangsgruppen, sowie auch mit Ch√∂ren aus meiner Nachbarschaft. Weiters bin ich auch speziell f√ľr diese Art des Spieles auf der Harmonika als Referent bei diversen Seminaren des Steirische Volksliedwerk t√§tig.
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