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Sätze
und Gegensätze

Beiträge zur Volkskultur
Eine Schriftenreihe des Steirischen Volksliedwerkes

Dem Wort "Volksliedwerk" haftet nach wie vor ein Hauch von karitativer Zuwendung an. Das Volkslied im Krankenbett und ringsum die bemühten Pfleger? Dieses Bild - wenn es heute noch vorherrscht - gehört eigentlich zurechtgerückt. Dazu soll die Schriftenreihe "SÄTZE UND GEGENSÄTZE" ihren Teil beitragen.

Viele Konzepte wurden erprobt, manche haben sich auch bewährt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen aber auch weitergetragen werden, und so dient diese Publikations- reihe der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen, der Referate unserer Fachtagungen und darüber hinaus der Auseinandersetzung mit dem breit gefächerten Thema Volkskultur.

"Sätze und Gegensätze" - ein Sprachrohr für das interessierte Ohr...

1 Lieder haben lernen
Neue und alte Wege der Liedvermittlung und Liedanwendung(Tagungsbericht)

"Lieder haben lernen", dieser Kurs entstand aus der Erkenntnis, daß es nicht nur einen musikbildnerischen Zugang zu Liedern gibt, sondern auch einen, den wir vorerst mit Musikausbildung nicht in Verbindung bringen. Fernab nämlich von jeder musikalischen Bildung gibt es Liedaneignung und Liederweitergabe im alltäglichen Leben, in der Begegnung zwischen Menschen, aber auch in der Begegnung zwischen Menschen mit den Medien. Im Zuge unserer Feldforschungsarbeiten stoßen wir täglich auf musikalische Phänomene, die im Umgang gebildet werden.
Mit Beiträgen von Hermann Härtel, Fritz Frank, Norbert Hauer, Regina Stierschneider, Siegfried Barones, Anita Purkathofer, Dorli Draxler und Zuzana Ronck
1993, 48 S., 15 Abb.
Preis: statt EUR 10,80 nur EUR 5,40

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2 Ländliche Kulturformen.
Ein Phänomen in der Stadt
(Symposionsbericht)
In der Stadt leben impliziert vordergründig: Theater, Konzert, Oper, intellektuelle Wirtshausrunden, Galerien, Museen, ... kurz gesagt: Hochkunst, elitäre Kultur. Bei genauer Betrachtung ist diese Kultur aber nicht nur elitär, sondern auch exklusiv, das heißt, sie bedeutet nur für einen geringen Teil der Bevölkerung auch Identifikation mit dem eigenen Leben. Ohne Aufsehen und daher von der offiziellen Kulturpolitik eher unbeachtet brachten - und bringen bis heute - die Zuwanderer aus ländlichen Regionen ihre Kommunikations- und Lebensformen mit. Im Zuge des Integrationsprozesses wird manches davon aufgegeben, manches verändert und adaptiert, einiges wird beibehalten. Über die vielfältigen Äußerungen ist es möglich, diese Phänomene historisch und aktuell zu erkennen.
Mit Beiträgen von Alexander Dill, Walter Deutsch, Rudolf Pietsch, Julijan Strajnar, Wolfgang Mayer, Oskár Elschek, Maria Walcher, Johannes Moser, Alica Elschekova, Franz Grieshofer
1994, 112 S., 32 Abb.
Preis: statt EUR 14,50 nur EUR 7,25
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3 Lieder eintrichtern!
Wege, auch junge Leute zum Singen zu bringen (Tagungsbericht)

Singen als Lebens- und Festgestaltung hat eine Dimension, die über das Notenbild hinausgeht. Es scheint, daß eine Entlastung von Musiktheorie den Sinn für ein größeres Erlebnisfeld öffnen würde, das Fehlen musiktheorethischen Hintergrundes einen besonderen Zugang oder Umgang, eben ein anderes "Erleben" ermöglicht. Musik - und in diesem Falle Lieder - haben für uns lebenslange Bedeutung, wenn wir sie erlebt und nicht nur erlernt, das heißt "über Hilfsmittel erfaßt" haben.
Mit Beiträgen von Marialuise Koch, Zuzana Ronck, Hannes Urdl, Norbert Hauer, Hermann Härtel, Dorli Draxler, Regina Stierschneider, Gerhard Eisenberger, Siegfried Barones
1994, 64 S., 18 Abb.
Preis: statt EUR 14,50 nur EUR 7,25
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4 Thomas Stiegler: Sagenhafte Musikanten.
Spielleute in der Volkserzählung

"In einem Waldstück in der Soboth war es einst recht unheimlich. Wer durch das Wäldchen ging, hörte Harmonika spielen und dies nicht nur bei Tag, sondern auch bei Nacht. Brachte jemand die 'Kurasch' und ging dem Klange nach, war kein Musikant zu finden. Das bewaldete Kögerl aber behielt den Namen 'Spielmannkögerl'." Dieser Band wertet musikbezogenes Erzählgut vor allem der Steiermark aus und soll zugleich zum vergnüglichen Geschichtenlesen einladen, mit Kostproben aus der reichen Welt spielmännischer Volkserzählungen.
1996, 96 S., 39 Abb.
Preis: statt EUR 14,50 nur EUR 7,25
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5 Weiblichkeit und Erotik in der Volksmusik
An dem Thema "Volksmusik und Erotik" hat man sich bislang gerne schnellen Schritte vorbeibewegt. Das Steirische Volksliedwerk macht dem ein Ende, denn es ist bekannt dafür, daß es gerne Wege geht, die noch nicht beschritten wurden. Die Autoren verbinden Wissenschaftlichkeit mit dem Datenmaterial einer Musikantinnen-Umfrage, dem Forschungsbericht über eine Frauen-Musikgruppe, den Betrachtungen zur Tracht, bis hin zur erotischen Geschichte. Hier paart sich die Kompetenz einer weitum bekannten Volkslied-Institution mit der Liebe zur Methode des sinnlichen Zugangs.
Mit Beiträgen von Hubert Grininger, Hermann Härtel, Alexander Dill, Albin Wiesenhofer, Gesine Tostmann, Elsisabeth Katschnig-Fasch.
1997, 80 S., 45 Abb.
Preis: statt EUR 14,50 nur EUR 7,25
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6 Das Leben zum Klingen bringen ...
Steirische Ideen und Initiativen zur Volkskultur von heute

Dieses Buch entstand in der Absicht, neue und erfolgreiche Rezepte der Volkskulturpflege vorzustellen. Längst müßte es für die Volksmusikanten heißen: Raus aus dem Ghetto, Vorsicht vor aufgepfropfter Innovation und Bereitschaft zur Einsicht: Musik ist niemals alt oder von gestern - wir selbst viel eher.
Mit Beiträgen von Hermann Härtel, Hubert Lendl, Hans Neuhold, Gerlinde Haid, Eva Maria Hois, Viktor Herbert Pöttler, Gerlinde Bimeshofer, Viktor Safer, Christian Wölfl.
1998, 88 S., 90 Abb.
Preis: statt EUR 14,50 nur EUR 7,25
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7 Die Printmedien und ihr Verhältnis zur musikalischen Volkskultur
Während audiovisuelle Medien unsere Volkskunst und unser Brauchtum wegen ihrer Buntheit ständig im Programm haben, können die Printmedien mit Volksmusik nicht viel anfangen. Warum? Ein Symposium des Steirischen Volksliedwerkes brachte bemerkenswerte Ergebnisse. Mit Beiträgen von Ernst Schusser, Jerko Bezic, Alexander Dill, Christian Seiler, Hermann Härtel, Fred Strohmeier, Klaus Beitl, Dorli Draxler und Edgar Niemeczek.
1998, 96 S., 30 Abb.
Preis: statt EUR 14,50 nur EUR 7,25
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8 Anton Hirschmugl: Die Okarina
Auf diversen Weihnachtsmärkten und Musikantentreffen ist uns die kleine, handliche Okarina vermutlich einmal begegnet, viele haben ihren lieblichen Klang im Ohr, und so manche verstehen es, ihr einige Melodien zu entlocken. Nur sehr wenige jedoch wissen etwas von der wechselvollen Geschichte, den verschiedenen Erscheinungsformen und den Einsatzmöglichkeiten dieses zierlichen Instrumentes. Dieses Buch behandelt diese Fragen und bietet darüber hinaus Anregungen zum Selbstbau und einige Volksmusikstücke bekannter Okarinaspieler.
1998, 96 S., 101 Abb.
Preis: statt EUR 14,50 nur EUR 7,25
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9 Norbert Hauer: A Mensch mecht i sein.
Musik und Poesie in österreichischen Justizanstalten
Wie leben die Menschen in den österreichischen Gefangenenhäusern? Wie verbringen sie den Alltag? Wie gehen sie miteinander um? Machen sie Musik? ... Diesen äußerst interessanten Fragen sind zahlreiche Mitarbeiter des Steirischen Volksliedwerkes bereits mehrere Jahre lang nachgegangen. Das Ergebnis dieser umfangreichen Recherchen liegt nun endgültig als Buch vor!
2000, 80 S., 40 Abb.
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10 Hermann Härtel.
Vorträge, Leitartikel, Reden, Glossen, Zitate

Hermann Härtels gesammelte Vorträge, Leitartikel, Reden, Glossen, Zitate ... zur Volkskultur. Ein reichhaltiger Fundus von Ansichten und Einsichten.
Ein Querschnitt durch seine fast 20-jährige Tätigkeit im Bereich von Volkslied und Volksmusik und und und ...
1999, 200 S., 80 Abb.
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Band 1-9 im praktischen Sammelschuber
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