Hand­schrif­ten­

Die Handschriftenabteilung (13.000 Mappen) ist der wertvollste Teil des Bestandes. Sie besteht aus rund 30.000 Melodien und Texten, sowie an die 8.000 Gstanzln. Der Großteil der Sammlung stammt aus der Anfangszeit des Steirischen Arbeitsausschusses, also aus den Jahren 1905 bis 1915.

Durch Schenkungen, Nachlässe und Belege aus der Feldforschung wird die Handschriftensammlung laufend erweitert.

Bi­blio­thek

Die Bi­blio­thek des Stei­ri­schen Volks­lie­dar­chivs zählt der­zeit rund 14.000 Bände und wird durch An­käu­fe, Schriften­tausch und Schen­kun­gen stän­dig er­gänzt.

Bio­gra­phi­en­samm­lung

Die Abteilung "Biografien" entstand aus dem Wunsch, mehr √ľber unsere Vorg√§ngerInnen in Volksliedwerk und Volksliedarchiv zu erfahren. Es wurden Erkundungen zu beinahe 200 Pers√∂nlichkeiten eingeholt und gesammelt.

Tonarchiv


Neben Feldforschungsaufnahmen, Schallplatten, Tonbändern, MCs und CDs gibt es auch eine wertvolle Wachswalzensammlung. Mittlerweile wurden rund 6.500 Tonträger in der Datenbank erfasst.

Fotoarchiv

Bis auf eine geringe Anzahl alter fotografischer Belege stammt die schnell anwachsende Foto-Sammlung aus den Feldforschungen und Veranstaltungsen der letzten Jahre.

Zeitschriftensammlung

Die Zeitschriftenabteilung sammelt √ľber 40 deutschsprachige Schriften zu Volksmusik, Volkslied und Volksbrauch, die in die Bibliothek einflie√üen. Dar√ľber hinaus sind wir Bezieher von weiteren Publikationen, die wir zur Information f√ľr unsere BesucherInnen und MitarbeiterInnen auflegen.

Geschichte des Steirischen Volksliedarchivs

Zu Be¬≠ginn be¬≠fand sich das Ar¬≠chiv bei Josef Pom¬≠mer in Wien, ab dem Jahre 1911 im Lan¬≠des¬≠ar¬≠chiv Graz. Ein wich¬≠ti¬≠ger Ab¬≠schnitt f√ľr das Ar¬≠chiv er¬≠folg¬≠te im Jahre 1935, als unter Otto Krisch¬≠kes An¬≠lei¬≠tung und mit Hilfe von Vik¬≠tor Ge¬≠ramb, Karl Pol¬≠heim, Josef Gauby und an¬≠de¬≠ren die bis¬≠her ge¬≠sam¬≠mel¬≠ten Be¬≠st√§n¬≠de ka¬≠ta¬≠lo¬≠gi¬≠siert wur¬≠den.

1940 kam das Volks¬≠lie¬≠dar¬≠chiv unter Karl Pol¬≠heim an die Uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§t Graz und wurde da¬≠durch von Bom¬≠ben¬≠ein¬≠wir¬≠kun¬≠gen ver¬≠schont. Im Jahr 1947 √ľber¬≠sie¬≠del¬≠te das Volks¬≠lie¬≠dar¬≠chiv in das Ge¬≠b√§u¬≠de des Stei¬≠ri¬≠schen Volks¬≠kun¬≠de¬≠mu¬≠se¬≠ums. Der Man¬≠gel an Un¬≠ter¬≠st√ľt¬≠zung durch die √∂f¬≠fent¬≠li¬≠che Hand und die denk¬≠bar schlech¬≠te r√§um¬≠li¬≠che Un¬≠ter¬≠brin¬≠gung lie¬≠√üen al¬≠ler¬≠dings lange keine gro¬≠√üen Ak¬≠ti¬≠vi¬≠t√§¬≠ten zu.

Im Jahr 1986 konn­ten in­ner­halb des Volks­kun­de­mu­se­ums neue Räume be­zo­gen wer­den, die die Ar­beits­mög­lich­kei­ten ver­bes­ser­ten.

Von Mai 1999 bis Juni 2008 be¬≠fand sich das Volks¬≠lie¬≠dar¬≠chiv ge¬≠mein¬≠sam mit den B√ľ¬≠ro¬≠r√§um¬≠lich¬≠kei¬≠ten in der Her¬≠der¬≠gas¬≠se 3.

Seit Sep­tem­ber 2008 kann das Volks­lie­dar­chiv in der Spor­gas­se 23 be­sucht wer­den.


Stei­ri­sches Volks­lie­dar­chiv | Volks­kul­tur Stei­er­mark GmbH


Mag. Doris Grass­mugg
Spor­gas­se 23, 8010 Graz,
Tel. +43 / 316 / 908535-88, Fax +43 / 316 / 908535-6
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√Ėff¬≠nungs¬≠zei¬≠ten: Mo bis Fr: 9.00 - 12.00 Uhr und nach Ver¬≠ein¬≠ba¬≠rung

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