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Steirisches
Volksliedarchiv
Sammlungen des Steirischen Volksliedarchivs:
- Handschriftenabteilungen
Die Handschriftenabteilung ist der wertvollste Teil des
Bestandes. Sie besteht aus rund 30.000 Melodien und Texten,
sowie an die 8000 Gstanzln. Der Großteil der Sammlung
stammt aus der Anfangszeit des Volksliedunternehmens, also
aus der Zeit von 1900 bis 1915. Zu bedeutenden Neuzugängen
des letzten Jahrzehnts zählen z. B. die Lois-Steiner-Sammlung,
der Nachlaß von Alois Otto Schmidt und die handschriftlichen
Belege aus der Feldforschung der letzten Jahre.
- Bibliothek
Die Bibliothek zählt derzeit rund 8000 Bände
und wird durch Ankäufe und Widmungen ständig ergänzt.
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- Biographiensammlung
Die Abteilung "Biographien" entstand aus dem
Wunsch, mehr über unsere Vorgänger im Volksliedarchiv
zu erfahren. Inzwischen wurden Erkundungen zu beinahe 200
Persönlichkeiten eingeholt und gesammelt.
- Tonarchiv
Neben Feldforschungsaufnahmen, Schallplatten, Kasettenproduktionen
und CDs existiert auch eine wertvolle Wachswalzensammlung.
Mit der Katalogisierung der klingenden Belege wurde vor einiger
Zeit begonnen.
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- Fotoarchiv
Bis auf eine geringe Anzahl alter fotografischer Belege
stammt die schnell anwachsende Sammlung aus den Feldforschungsunternehmungen
und dem Veranstaltungswesen der letzten Jahre.
- Zeitschriftensammlung
Die Zeitschriftenabteilung sammelt über 40 Schriften
zu Volksmusik, Volkslied und Volksbrauch, die in die Bibliothek
einfließen. Darüber hinaus sind wir Bezieher von
weiteren Publikationen, die wir als Informationsstücke
für unsere Besucher und Mitarbeiter auflegen.
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Geschichte des Steirischen Volksliedarchivs:
Zu Beginn befand sich das Archiv bei Josef Pommer in
Wien, ab dem Jahre 1911 im Landesarchiv Graz. Ein wichtiger
Abschnitt für das Archiv erfolgte im Jahre 1935, als unter Otto
Krischkes Anleitung und mit Hilfe von Viktor Geramb, Karl Polheim,
Josef Gauby und anderen die bisher gesammelten Bestände
katalogisiert wurden. 1940 kam das Volksliedarchiv unter Karl
Polheim an die Universität Graz und wurde dadurch von
Bombeneinwirkungen verschont. Im Jahr 1947 übersiedelte das
Volksliedarchiv in das Gebäude des Steirischen
Volkskundemuseums. Der Mangel an Unterstützung durch die öffentliche
Hand und die denkbar schlechte räumliche Unterbringung ließen
allerdings lange keine großen Aktivitäten zu. Im Jahr
1986 konnten innerhalb des Volkskundemuseums neue Räume bezogen
werden, die die Arbeitsmöglichkeiten verbesserten. Von Mai
1999 bis Juni 2008 befand sich das Volksliedarchiv gemeinsam mit den Büroräumlichkeiten
in der Herdergasse 3. Seit September 2008 kann das Volksliedarchiv in der Sporgasse 23 besucht werden.
archiv@steirisches-volksliedwerk.at
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