Steirisches Volksliedarchiv

Öffnungszeiten:

Mo bis Fr: 8 - 12 Uhr
und nach Vereinbarung


Tel.: +43 / 316 / 908635 - 52
e-mail: archiv@steirisches-volksliedwerk.at

 


 

Sammlungen des Steirischen Volksliedarchivs:

  • Handschriftenabteilungen
    Die Handschriftenabteilung ist der wertvollste Teil des Bestandes. Sie besteht aus rund 30.000 Melodien und Texten, sowie an die 8000 Gstanzln. Der Großteil der Sammlung stammt aus der Anfangszeit des Volksliedunternehmens, also aus der Zeit von 1900 bis 1915. Zu bedeutenden Neuzugängen des letzten Jahrzehnts zählen z. B. die Lois-Steiner-Sammlung, der Nachlaß von Alois Otto Schmidt und die handschriftlichen Belege aus der Feldforschung der letzten Jahre.
  • Bibliothek
    Die Bibliothek zählt derzeit rund 8000 Bände und wird durch Ankäufe und Widmungen ständig ergänzt.
  • Biographiensammlung
    Die Abteilung "Biographien" entstand aus dem Wunsch, mehr über unsere Vorgänger im Volksliedarchiv zu erfahren. Inzwischen wurden Erkundungen zu beinahe 200 Persönlichkeiten eingeholt und gesammelt.
  • Tonarchiv
    Neben Feldforschungsaufnahmen, Schallplatten, Kasettenproduktionen und CDs existiert auch eine wertvolle Wachswalzensammlung. Mit der Katalogisierung der klingenden Belege wurde vor einiger Zeit begonnen.
  • Fotoarchiv
    Bis auf eine geringe Anzahl alter fotografischer Belege stammt die schnell anwachsende Sammlung aus den Feldforschungsunternehmungen und dem Veranstaltungswesen der letzten Jahre.
  • Zeitschriftensammlung
    Die Zeitschriftenabteilung sammelt über 40 Schriften zu Volksmusik, Volkslied und Volksbrauch, die in die Bibliothek einfließen. Darüber hinaus sind wir Bezieher von weiteren Publikationen, die wir als Informationsstücke für unsere Besucher und Mitarbeiter auflegen.

Geschichte des Steirischen Volksliedarchivs:

Zu Beginn befand sich das Archiv bei Josef Pommer in Wien, ab dem Jahre 1911 im Landesarchiv Graz. Ein wichtiger Abschnitt für das Archiv erfolgte im Jahre 1935, als unter Otto Krischkes Anleitung und mit Hilfe von Viktor Geramb, Karl Polheim, Josef Gauby und anderen die bisher gesammelten Bestände katalogisiert wurden. 1940 kam das Volksliedarchiv unter Karl Polheim an die Universität Graz und wurde dadurch von Bombeneinwirkungen verschont. Im Jahr 1947 übersiedelte das Volksliedarchiv in das Gebäude des Steirischen Volkskundemuseums. Der Mangel an Unterstützung durch die öffentliche Hand und die denkbar schlechte räumliche Unterbringung ließen allerdings lange keine großen Aktivitäten zu. Im Jahr 1986 konnten innerhalb des Volkskundemuseums neue Räume bezogen werden, die die Arbeitsmöglichkeiten verbesserten. Von Mai 1999 bis Juni 2008 befand sich das Volksliedarchiv gemeinsam mit den Büroräumlichkeiten in der Herdergasse 3. Seit September 2008 kann das Volksliedarchiv in der Sporgasse 23 besucht werden.

archiv@steirisches-volksliedwerk.at